Indikationen

Eine ergotherapeutische Behandlung kann ratsam sein bei Einschränkungen der:

  • Selbstversorgung und Alltagsbewältigung
  • Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Gedächtnisleistungen (Merkfähigkeit, Konzentration etc.)
  • Bewegung und Handlung (Grob- und Feinmotorik)
  • psychischen, emotionalen und sozialen Kompetenzen

In den medizinischen Bereichen:

  • Neurologie, Geriatrie, Orthopädie,
  • Rheumatologie, Pädiatrie, Psychosomatik
  • Unfall- und Handchirurgie, Onkologie

Verordnet von:

Hausärzten, Fachärzten und Kinderärzten. Die ergotherapeutische Behandlung kann nur nach der Ausstellung einer Verordnung erfolgen.

Therapieorte:

In der Praxis, als Hausbesuch (nur nach Verordnung), in Seniorenwohnstätten- und Heimen, auch in rehabilitativen Kurzzeitpflegeeinrichtungen

Dauer der Behandlungseinheiten:

Nach umfassender therapierelevanter Befundung und Anamnese (Aufnahme von persönlichen, therapierelevanten Daten und Auskünften) wählt der/die Therapeut/in eine geeignete Therapiemaßnahme. Diese findet regelmäßig 1 – 3 x die Woche statt. Die Dauer der Behandlungseinheiten richtet sich nach der Verordnung des verschreibenden Arztes. Die Behandlungseinheiten können: 30 Min., 45 Min. oder 60 Min. dauern.

Therapieangebote:

  • Bobath
  • Perfetti
  • SI (sensorische Integration)
  • Normale Bewegung
  • Rückenschule nach Brügger
  • Hirnleistungstraining
  • Schreibtraining (bei verloren gegangener Schreibfähigkeit nach zB. einem Schlaganfall)

Zweck der Behandlung

Erwachsene

  • Mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im täglichen Leben durch Selbsthilfetraining und Training der täglichen Aktivitäten,
  • Aktivierung von körperlichen und geistigen Fähigkeiten
  • Verbesserung und Erhalt von vorhandenen Funktionen
  • Wiedererlangung von verloren gegangenen Funktionen
  • Verbesserung von Gedächtnisleistungen
  • Entwicklung und Planung sinnvoller Handlungen
  • Verbesserung der Wahrnehmung und - Verarbeitung
  • Verbesserung von Antrieb, Ausdauer, Flexibilität und Belastbarkeit

Kinder

  • Ursachen erkennen von Schul- und Lernschwierigkeiten um diese effektiv zu verbessern
  • Verhaltensauffälligkeiten ergründen und neue Verhaltensmuster mit dem Kind erarbeiten
  • Verbesserung körperlicher und kognitiver Kompetenzen
  • Kompensationsmöglichkeiten bei bleibenden Defiziten